Gailhof liegt westlich der A 7, östlich der Autobahn beginnt das Burgwedeler Fuhrberg. Nachbarn in der Wedemark sind Meitze im Norden, Mellendorf im Westen und Wennebostel im Süden. Neben dem alten Bauerndorf sind zwei Neubaugebiete entstanden, eines davon am Hessenweg, einem alten Handelsweg von Nord nach Süd.
Urkundlich erwähnt wurde Gailhof erstmals 1381/82, Funde aus der Eisenzeit deuten aber auf eine Besiedlung vor rund 2.800 Jahren hin. Im Wietzetal wurde seit etwa 900 n. Chr. Eisen aus Raseneisenstein gewonnen, in Gailhof wurde das Erz bis 1917/18 industriell abgebaut. Die Mohmühle an der Wietze wird 1474 erwähnt und mahlte bis 1920 das Korn der Bauern aus Gailhof und den Nachbardörfern.
An der Straße nach Wennebostel betreibt die Region Hannover mitten in einem großen Park das Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof für Schulklassen, Jugend- und Sportgruppen. Im Feuerwehrhaus von 1956 hängt eine historische Uhr, die 1886 vom Turm der Bissendorfer Kirche abgenommen wurde. Eichen prägen bis heute das Dorfbild, drei Eichenblätter stehen auch im Wappen.
Sehenswert in Gailhof
- Mohmühle an der Wietze (1474 erwähnt)
- Historische Uhr im Feuerwehrhaus (früher am Turm der Bissendorfer Kirche)
- Wietzetal

















