Negenborn liegt am südwestlichen Rand der Wedemark. Landesstraßen verbinden das Dorf über Brelingen mit der übrigen Wedemark und mit Resse. Landwirtschaft gibt es im Ort bis heute; neben alten Fachwerkhäusern und Höfen sind die Neubausiedlungen „Hühnerberg“, „Hohes Feld I“ und „Hohes Feld II“ entstanden.
Erstmals erwähnt wurde Negenborn 1271 mit dem Namen des Ritters „Werner von Negenborn“. Der Ortsname bedeutet vermutlich „neun Quellen“, denn plattdeutsch heißt neun „negen“ und eine Quelle „Born“; das Wappen zeigt deshalb Bäche und Quellen. Die Fachwerkkapelle wurde 1693 auf dem Fundament der Vorgängerin errichtet, die nach dem Dreißigjährigen Krieg baufällig war. Das heutige Gebäude der Wassermühle stammt von 1779, gemahlen wurde dort bis 1966.
Getragen wird die Dorfgemeinschaft vor allem von den Vereinen. Ihr gemeinsames Zuhause ist das Dorfgemeinschaftshaus „An der Bürgerwiese“, das die Mitglieder in rund 16.000 Stunden Eigenleistung gebaut haben. Vor der Kapelle steht seit 2019 der „Tisch der Kinderrechte“ des Bildhauers Jürgen Friede, entworfen mit Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Negenborn.
Sehenswert in Negenborn
- Fachwerkkapelle von 1693
- Wassermühle (Gebäude von 1779)
- „Tisch der Kinderrechte“ von Jürgen Friede (2019) vor der Kapelle
- Dorfgemeinschaftshaus „An der Bürgerwiese“

















