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Johanniskapelle von 1912 in Abbensen

Ortsteil der Wedemark

Abbensen

Abbensen im Nordwesten der Wedemark: 1287 erstmals erwähnt, einst Zollstation, mit Johanniskapelle, Obermühle und CVJM-Begegnungszentrum.

Wappen von Abbensen

Abbensen liegt im nordwestlichen Zipfel der Wedemark an der Grenze zu Neustadt am Rübenberge. Der Ort besteht aus zwei Teilen: dem alten Bauerndorf und einem jüngeren Siedlungsgebiet in Richtung Obermühle.

Urkundlich erwähnt wurde Abbensen 1287 als „Abbenhusen“. Die Obermühle, eine von der Jürse angetriebene Wassermühle, galt schon früh als Wahrzeichen am Handelsweg nach Hannover; um 1825 wurde sie demontiert, weil die Jürse nach Trockenlegungen zu wenig Wasser führte. Bis 1852 lag in Abbensen eine Zollstation an der Grenze der Fürstentümer Lüneburg und Calenberg, daran erinnert die Alte Zollstraße.

In der 1912 erbauten Johanniskapelle stehen ein kostbarer spätgotischer Flügelaltar, der aus der ersten Abbenser Kapelle übernommen wurde, und ein gotischer Taufstein. Südlich des früheren Mühlenstandorts steht die Ruine der 1825 errichteten Abbenser Windmühle. Der CVJM Hannover betreibt in Abbensen ein Begegnungszentrum, in dem unter anderem das internationale YMCA-Camp Abbensen stattfindet.

Sehenswert in Abbensen

  • Johanniskapelle (1912) mit spätgotischem Flügelaltar und gotischem Taufstein
  • Ruine der Abbenser Windmühle (1825)
  • Obermühle an der Jürse
  • Naturdenkmal Nasswiese

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