Wennebostel liegt am südöstlichen Rand der Wedemark an der Landesstraße 383, nordöstlich treffen sich am Autobahndreieck Hannover-Nord die A 7 und die A 352. Hohe Eichen, Hecken aus Hainbuche und Weißdorn sowie alte Höfe bestimmen das Ortsbild, auch die Neubauten haben den dörflichen Charakter kaum verändert.
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung schon vor rund 2.500 Jahren hin; 2020 wurden in einem Baugebiet Urnen und Grabbeigaben gefunden, vermutlich aus der Bronze- oder Eisenzeit. Als Ursprung des Dorfes gilt ein Einzelhof aus dem 10. Jahrhundert. Bis 1900 hatte hier ein königlich-hannoverscher, zuletzt preußischer Reitender Förster seinen Dienstsitz. Der Forsthof besteht noch, das Wappen zeigt den Förster zu Pferd.
Auf dem Forsthof steht die Mackensen-Eiche, ein rund 850 Jahre altes Naturdenkmal mit 5,90 Meter Stammumfang. 1993 gewann Wennebostel den Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ auf Kreisebene. Über die Grenzen hinaus bekannt ist der Ort als Stammsitz von Sennheiser: Das Unternehmen wurde 1945 hier als „Laboratorium Wennebostel“ gegründet.
Sehenswert in Wennebostel
- Mackensen-Eiche (rund 850 Jahre, Naturdenkmal)
- Forsthof mit Forsthaus von 1744
- Ortskern mit Grünland, Eichen und alten Höfen

















