Brelingen liegt zentral in der Wedemark, zwischen Mellendorf, Bissendorf, Elze, Bennemühlen, Ibsingen und Negenborn. Zum Ortsteil gehören auch die Weiler Ohlenbostel und Schadehop. Nördlich liegen die Brelinger Berge, ein beliebtes Wander- und Naherholungsgebiet; Bruchlandschaft und Moor südwestlich des Ortes laden zu Spaziergängen und Radtouren ein.
Um 990 wurde der Ort als „Bredanlagu“ erstmals erwähnt. Brelingen ist ein altes Bauerndorf: Ende des 17. Jahrhunderts gab es 21 Meierhöfe sowie 23 Kötner- und Brinksitzerstellen. Bis 1858 stand hier die Amtswaage der Amtsvogtei Bissendorf. Die heutige St.-Martini-Kirche wurde 1849 nach Plänen des Konsistorialbaumeisters Hellner gebaut. Der Sage nach entstand der Brelinger Berg, als ein Riese seinen Stiefel voll Sand ausleerte.
Seit 2004 betreibt das Dorf in Eigenregie das Dorfgemeinschaftshaus „Brelinger Mitte“ in einem ehemaligen Gasthof. Die Vereine sind in der Dorfgemeinschaft organisiert, im Dorfkalender stehen jedes Jahr mehr als 200 Aktivitäten. Brelingen hat eine Grundschule, Kindergarten, Hort und Krippe. Auf der Ostseite der Brelinger Berge führt der 5,5 km lange Skulpturenweg „Bewegte Steine“ durch die Eiszeitgeschichte.
Sehenswert in Brelingen
- St.-Martini-Kirche (1849) mit historischem Pfarrbackhaus
- Alter Friedhof (angelegt 1846, Baudenkmal)
- Skulpturenweg „Bewegte Steine“ (5,5 km) an den Brelinger Bergen
- Skulptur des Brelinger Riesen am nördlichen Ortsrand

















